Brandschutz-Service Roocks
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Prüfung und Instandhaltung Feuerlöscher

 

Bei der Instandhaltung von tragbaren Feuerlöschern wird zwischen zwei Bauarten (Aufladefeuerlöscher und Dauerdruckfeuerlöscher) unterschieden: 

Aufladefeuerlöscher:

Der Druck wird im Feuerlöscherbehälter unmittelbar vor dem Gebrauch durch Öffnen einer innen liegenden Patrone oder außen anliegenden Flasche erzeugt.
Diese Produkte sind längstens alle zwei Jahre einer äußeren und inneren Prüfung zu unterziehen.
Instandhaltung Aufladefeuerlöscher
Die Prüf- und Füllvorschriften des Feuerlöscherherstellers sind zu beachten.
Der allgemeine Zustand und die Sauberkeit des Feuerlöschers sind zu prüfen. Die Beschriftung muss lesbar, richtig und vollständig sein.
Der Schlauch wird demontiert, der Löschmittelbehälter geöffnet, die Armatur abgeschraubt und der Löschmittelbehälter vollständig entleert.
Das Löschmittel ist hinsichtlich Identität, Gewicht oder Volumen und Wiederverwendbarkeit zu überprüfen. Es ist erforderlichenfalls zu erneuern.
Der Löschmittelbehälter muss innen und außen auf Korrosion und mechanische Beschädigungen hin überprüft werden
Die Gewindeanschlüsse müssen gängig sein und dürfen keine mechanischen Beschädigungen aufweisen.
Armaturen, Schläuche, Sicherungen, Kunststoff-Formteile, Auslöse- und Unterbrechungseinrichtungen sowie die Sicherheitseinrichtungen sind auf Beschädigungen und Funktionsfähigkeit zu überprüfen.
Druck oder Gewicht des Treibmittels müssen überprüft werden.
Kanäle und Leitungen, durch die Löschmittel und/oder Treibmittel transportiert wird, sind zu überprüfen. Sie dürfen keine Korrosionserscheinungen oder Beschädigungen aufweisen und müssen frei durchgängig sein.
Dichtstellen und Dichtungen sind zu prüfen.
Festgestellte Schäden und Mängel sind zu beseitigen, defekte Bauteile sind auszutauschen.
Die Füllhöhen nach DIN 14406 Tabelle2 und Beiblatt 2 zu DIN 14406 Tabelle 2 sind einzuhalten. 
Bei Neubefüllung dürfen nur zugelassene Löschmittel verwendet werden.
Die Armatur ist einzusetzen, der Feuerlöscher wird verschlossen und der Schlauch montiert. Die Instandhaltung ist durch den Instandhaltungsnachweis zu dokumentieren.
 

Dauerdruckfeuerlöscher:
Der Feuerlöscherbehälter steht ständig unter einem gespeicherten Druck.
Instandhaltung Dauerdruckfeuerlöscher
Die Prüf- und Füllvorschriften des Feuerlöscherherstellers sind zu beachten.
Der allgemeine Zustand und die Sauberkeit des Feuerlöschers sind zu prüfen. Die Beschriftung muss lesbar, richtig und vollständig sein.
Es ist zu überprüfen, ob die Prüffrist nach der Druckbehälterverordnung fällig ist und der Dauerdruckfeuerlöscher einer wiederkehrenden Prüfung durch einen Sachverständigen (z. B. TÜV) unterzogen werden muss.
Der Betriebsdruck ist zu prüfen
Die Armatur mit Betätigungseinrichtung, der Schlauch und der Löschmittelbehälter sind äußerlich hinsichtlich Korrosion und Beschädigungen zu prüfen. Der Schlauch muss frei durchgängig sein.
Ist bei der Überprüfung des Betriebsdruckes ein Druckverlust zu verzeichnen, so ist der Dauerdrucklöscher zu öffnen und zu entleeren. Dies gilt auch bei Verwendung von Schaum oder Wasser als Löschmittel in Dauerdruckfeuerlöschern. 
Bei Dauerdruckfeuerlöschern ist die Öffnung des Löschmittelbehälters zur Überprüfung des Löschmittels und des Behälters in einem Zeitabstand von höchstens 4 Jahren notwendig. Der Feuerlöscher wird druckentlastet. Der Schlauch wird demontiert, der Löschmittelbehälter geöffnet, die Armatur abgeschraubt und der Löschmittelbehälter wird vollständig entleert.
Das Löschmittel ist hinsichtlich Identität, Gewicht oder Volumen und Wiederverwendbarkeit zu überprüfen. Es ist erforderlichenfalls zu erneuern.
Der Löschmittelbehälter muss innen und außen auf Korrosion und mechanische Beschädigungen hin überprüft werden. Die Gewindeanschlüsse müssen gängig sein und dürfen keine mechanischen Beschädigungen aufweisen.
Armaturen, Schläuche, Sicherungen, Kunststoff-Formteile, Auslöse- und Unterbrechungseinrichtungen sowie die Sicherheitseinrichtungen sind auf Beschädigungen und Funktionsfähigkeit zu überprüfen.
Kanäle und Leitungen, durch die Löschmittel transportiert wird, sind zu überprüfen. Sie dürfen keine Korrosionserscheinungen oder Beschädigungen aufweisen und müssen frei durchgängig sein.
Dichtstellen und Dichtungen sind zu prüfen.
Festgestellte Schäden und Mängel sind zu beseitigen. Defekte Bauteile sind auszutauschen. 
Die Funktionsbereitschaft des Feuerlöschers ist wieder herzustellen. Hierzu wird das Löschmittel eingefüllt.
Die Füllhöhen nach DIN 14406 Tabelle 2 und Beiblatt 2 zu DIN 14406 Tabelle 2 sind einzuhalten. Bei Neubefüllung dürfen nur zugelassene Löschmittel verwendet werden.
Die Armatur ist einzusetzen, der Feuerlöscher wird verschlossen und der Schlauch montiert. Der Feuerlöscher wird mit dem erforderlichen Betriebsüberdruck beaufschlagt. Dazu wird durch den Füllanschluss Stickstoff eingefüllt. Anschließend ist eine Dichtigkeitskontrolle durchzuführen.
Die Instandhaltung ist durch den lnstandhaltungsnachweis zu dokumentieren.
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© Guido Roocks